Le miroir des fées

Der Spiegel der Feen

huile sur toile, 100x100cm

Hier ist der Wald der Geschichten, die Quelle des Imaginären, dieses alte Kindliche. Die Malerei wirkt wie ein Stopp des Bildes, nicht ein Bildstopp, sondern vielmehr ein feierlicher Halt des Bildes. Weder die Erfassung eines Zeitfragmentes noch seine Unterbrechung: ein feierlicher Halt, der eine imaginäre Zeit öffnet. Ich betrachte das Gemälde, wie ich die Monster oder die Schlachten betrachte, die Leonardo da Vinci in den Wolken oder der Lepra einer alten Mauer entdeckte. Denn die Haut des Waldes ist tätowiert mit Himmeln, die von den Feen der Geschichten durchzogen sind. So wird in dem Bild die Zeit zur Spirale, nicht mehr ein Durchlauf der Verluste. Was ist schließlich Kunst, wenn nicht all diese Spiralen, die in die Materialien bohren, die uns bevölkern?