Parisienne 5

Parisienne 5

huile sur toile, 100×100 cm

Wie immer wirft das fertige Gemälde Fragen auf. Denn es ist nur dann gelungen, wenn es meine Absicht übertroffen hat. Es spricht für sich selbst. Was lehrt es mich? Diese Frage trägt zur Faszination bei. Wenn ich diese „Pariserin“ mit einem Gemälde aus der Reihe der „Wälder“ vergleiche, zum Beispiel „Was sich abzeichnet“, zeigt sich die Spannung zwischen Hintergrund und Form nicht im Gegenteil, sondern auf eine sehr andere Weise. Während bei diesem Wald die flüssige Vielheit der Spannungsgefühle im Anordnen der Farbtupfer eine eher emergente als leitende Perspektive schafft, synthetisiert und verstärkt die Pariserin die Spannung unter der einheitlichen Führung des Blickpunkts. Die Kontur tritt hervor, die autoritäre Form behauptet sich, obwohl hier der Hintergrund Gegenangriffe führt.